Newsletter 24/September 2023

28. September 2023

Inhalt: IMEC: Geopolitik mit Wirtschaftskorridoren +++ G20 und das Tauziehen um den Globalen Süden +++ Just another BRICS in the Wall +++ Update: Zehn Jahre BRI: Überraschungsgäste +++ Danke, Flugbereitschaft! +++ Indo-Pacific Economic Framework (IPEF) Under Scrutiny +++ Kritische Menschenrechtsbilanz kritischer Mineralien +++ Historisches Referendum in Ecuador +++ Eisenerz aus Westafrika statt aus Australien +++ Lesehinweise: Asia-Pacific Regional Security Assessment 2023 +++ A Decade of the Belt and Road Initiative +++ Zitat: Africa’s rising clout in global trade and geopolitics

IMEC: Geopolitik mit Wirtschaftskorridoren

Uwe Hoering, 24. September 2023

Am Rande des G20-Gipfels in New Delhi stellte US-Präsident Biden einen neuen Wirtschaftskorridor vor, der Indien, die Arabische Halbinsel und Europa verbinden soll. Das geopolitische Ziel der USA dabei, ihre Position im Nahen Osten wieder zu verbessern. Doch das Ganze ist ein ungedeckter Wechsel auf die Zukunft. Zum Beitrag

G20 und das Tauziehen um den Globalen Süden

Uwe Hoering, 21. September 2023

Der G20-Gipfel in Indiens Hauptstadt New Delhi war eine gute Gelegenheit für den Versuch des geopolitischen Westens, den guten Globalen Süden gegen den bösen Globalen Süden auszuspielen. Wie auch bei anderen multinationalen Foren bestimmten vor allem die Schachzüge von China, den USA und des Globalen Südens die Nachrichten: Drohen hier ‚anti-westliche Allianzen’? Zum Beitrag

Just another BRICS in the Wall

Uwe Hoering, 25. August 2023

China und Russland hätten sich beim BRICS-Gipfel in Johannesburg mit ihrem Ziel, BRICS als anti-westliche Allianz zu stärken, durchgesetzt, so die westliche Sicht. Überraschend ist durchaus, dass sich Indien, Südafrika und Brasilien der Einladung an sechs weitere Länder, darunter Iran, angeschlossen haben, wenn auch nach einiger Gegenwehr. Die westlichen Auguren stehen jetzt vor dem Rätsel, warum sich wichtige Länder des Globalen Südens nach ihrer Ansicht völlig unvernünftig verhalten. Zum Beitrag

Siehe auch: Vor dem BRICS-Gipfel …, in: N3wsletter 23/August 2023

Update: Zehn Jahre Belt and Road Initiative: Überraschungsgäste

Lange war unklar, ob es wieder ein Familienfoto der BRI-Mitglieder zum 10. Jahrestag der Ankündigung von Belt and Road geben würde. Inzwischen ist betätigt, das „im Oktober“ ein Forum stattfinden soll – der genaue Termin ist allerdings bis dato noch nicht verkündet. Gesichert scheint bislang eine Verabredung mit Russlands Präsident Wladimir Putin, der ebenfalls „im Oktober“ nach Beijing kommen soll. Die Spannung, wer die weiteren Partygäste sein werden, hält also an.

Update 11. Oktober: Inzwischen wurde verkündet, dass das 3. Belt and Road Forum for International Cooperation am 17. und 18. Oktober 2023 stattfinden soll, „bringing together representatives of at least 130 countries and 30 global organisations“, so das Außenministerium.

Anmerkung: Zur Vorbereitung auf die Jubelfeier siehe unten weitere Texte zum Zehnjährigen, in denen Bilanz gezogen wird.

Danke, Flugbereitschaft!

„Das schmerzt richtig“, klagte Außenministerin Annalena Baerbock, nachdem sie Mitte August wegen technischer Probleme ihren Weiterflug nach Australien abbrechen musste. Dabei hatte sie sich so viel vorgenommen: „Indigene Kunstgüter sollten zurückgegeben werden. Sie wollte eine außenpolitische Grundsatzrede zur Werteordnung im indopazifischen Raum halten und das Halbfinale der Frauen-WM besuchen. Alles Termine, die die Präsenz von Baerbock voraussetzen“, bedauerte der WDR. Auch ein klimapolitisches Zeichen für die kleinen pazifischen Inselstaaten sollte noch rechtzeitig vor deren Untergang gesetzt werden. Die Medien hatten sich zudem schon warm gelaufen, um den Beitrag dieser Reise zur Sicherheit Europas herauszustreichen, der mindestens ebenso so groß gewesen wäre wie die Abenteuerfahrt der Fregatte Bayern vor zwei Jahren in die Konfliktregion, mit der militärisch ‚Flagge gezeigt’ werden sollte.

Doch die Panne hatte auch ihr Gutes: Dadurch wurde uns eine peinliche Selbstbeweihräucherung bei der Rückgabe geraubter Kulturgüter erspart. Auch warme Worte über Wertegemeinschaft, Sicherheitspartnerschaft und klimapolitisches Engagement fielen aus. Und möglicherweise wollte sie auch gar nicht mehr zum Halbfinale der Frauen-Weltmeisterschaft, nachdem die deutsche Mannschaft ausgeschieden war.

Aber vielleicht war es ja auch ganz anders und verantwortlich war gar nicht die Flugbereitschaft, sondern chinesische Sabotage, aus Furcht des „Diktators“ vor dem mutigen Auftreten der Außenministerin und dessen weltpolitischer Bedeutung.

Indo-Pacific Economic Framework (IPEF): Civil Society Raise Alarms

In May 2022, the United States government launched the Indo-Pacific Economic Framework for Prosperity with the industrialised countries Australia, New Zealand, Japan, and the Republic of Korea, and seven members of the Southeast Asian Alliance ASEAN, among them Indonesia, Malaysia, Philippines, Singapore, Thailand, and Vietnam. „Through this initiative, the IPEF partners aim to contribute to cooperation, stability, prosperity, development, and peace within the region“, promises the US-government. But of course, it has its own interests in mind as well: „Expanding U.S. economic leadership in the region is good for American workers and businesses — as well as for the people of the region. IPEF will enable the United States and our allies to decide on rules of the road that ensure American workers, small businesses, and ranchers can compete in the Indo-Pacific“. What is not mentioned is that IPEF is one of the attempts to lure countries in Southeast Asia away from China’s Belt and Road and to form a separate bloc led by the US as a counterweight to the regional economic agreement RCEP, where China but not the US is a member.

Despite its claimed benefits for economic cooperation, critics from various civil society organisation argue that „in fact it’s designed to advance U.S. corporate interests and an avenue for multinational companies“. At a press conference on September 13, 2023 in Bangkok they raised further concerns about its wide range of possible impacts including on gender equality, the environment, digital rights, labor rights, and local livelihoods. Another point of contention surrounding the IPEF is its secretive negotiations, sparking concerns over the motives behind such guarded discussions.

See also the intervention by Joseph Purugganan from Focus on the Global South on IPEF and the battle for critical minerals: Implications on environment and human rights, delivered at the IPEF In-Person Stakeholder Listening Session, held on Thursday, 14 September 2023 in Bangkok.

Ups and Downs along the Belt and Road

Hinter der aktuellen geopolitischen Konfrontation treten die Entwicklungen entlang der Seidenstraßen, die ein zentraler Bestandteil der chinesischen Außenwirtschaft und internationalen Politik sind, in den Hintergrund. Der Blick darauf hilft gleichzeitig bei der Einschätzung, wo China mit seiner Positionierung als hegemonialer Konkurrent steht. Deshalb gibt es im Newsletter regelmäßig Hinweise auf besonders aufschlussreiche, kontroverse oder gewichtige Vorhaben. Einen guten Überblick über zahlreiche BRI-Projekte gibt die Datenbank ‚People’s Map of Global China’

Kritische Menschenrechtsbilanz kritischer Mineralien

In the next decade, China is set to play a central role in the global transition to clean energy. This will require significant overseas investment in transition mineral mining, giving China an important responsibility to ensure the energy transition is not only fast, but also fair to workers and communities most directly impacted by Chinese overseas investments. A briefing by the Business & Human Rights Resource Centre highlights the scale and scope of human rights and environmental abuses linked to Chinese companies’ operations overseas. From January 2021 to December 2022, a total of 102 allegations of abuse were recorded. These allegations of abuse sit alongside similar alleged abuses by North American and European companies recorded in the Resource Centre’s Transition Mineral Tracker (TMT), as well as other reports on the human rights and environmental impacts of renewable energy supply chains in the Andes, Southeast Asia, Kenya and South Africa.

Despite important advances promoted by the Chinese Government and the mining business association (CCCMC) on overseas corporate responsibility, the overall findings of this briefing suggest human rights and environmental risks in transition mineral supply chains associated with Chinese companies, including exploration, extraction and processing, are significant. Indonesia has the highest number of recorded allegations of abuse, followed by Peru, Democratic Republic of Congo (DRC), Myanmar  and Zimbabwe. Over 2/3 of the allegations involve human rights abuses against local communities, over half of the allegations involve negative environmental impacts, more than 1/3 of the allegations concern workers‘ rights. Only seven of the 39 companies have published human rights policies.

BHRRC, Unpacking clean energy. Human Rights Impacts of Chinese Overseas Investment in Transition Minerals, July 2023

See also: Rights Group Reports Allegations of Dozens Of Abuses in Critical Supply Chains, by Aniruddha Ghosal, in: The Diplomat, July 07, 2023

Historisches Referendum in Ecuador

Die China National Petroleum Corporation (CNPC) war 2006 der erste chinesische Konzern, der in Ecuador tätig wurde. Damit war es das erste südamerikanische Land, in dem chinesische Unternehmen eine bedeutende Präsenz im Ölsektor aufgebaut haben. Seit 2016 sind die China Petroleum & Chemical Corporation (Sinopec) und die Chuanqing Drilling Engineering Company (CDEC, eine Tochtergesellschaft der China National Petroleum Corporation) am Ishpingo-Tambococha-Tiputini-(ITT)-Block beteiligt. Die Konzessionen für die chinesischen Unternehmen sind gekoppelt mit Krediten und Darlehen, die Ecuador von der China Development Bank (CDB) und der Commercial Bank of China (ICBC) erhielt und die durch Lieferung von Erdöl abbezahlt werden sollen. Bis Februar 2022 beliefen sich die Schulden Ecuadors gegenüber China auf rund 5 Milliarden US-Dollar, wovon 41 Prozent an Ölzahlungen gebunden sind.

Bereits seit Jahrzehnten setzen sich lokale Gruppen in Ecuador gegen die Ölförderung im Amazonas ein. Der Yasuní-Nationalpark zählt zu den artenreichsten Urwäldern der Welt. Ebenso ist er das Zuhause von indigenen Völkern. Bei einem Referendum am 20. August 2023  über die Ölförderung im Yasuní-Nationalpark stimmten die Ecuadorianer*innen für den Stopp der Ölförderung im ITT-Block. Eigentlich müsste sie jetzt innerhalb eines Jahres beendet werden. Doch Energieminister Fernando Santos Alvite bezeichnete im Juni 2023 einen solchen Schritt als „ökonomischen Selbstmord” und verkündete kurz nach dem Referendum, dass „die Regierung vorerst nicht an das Ergebnis gebunden sein werde“.

Quelle: Urgewald, Newsletter China & Infrastruktur 4/2023, 7. September 2023

Eisenerz aus Westafrika soll China von Australien unabhängiger machen

Kritische Bemerkungen zu Beijings Corona-Politik waren der Zünder für einen Handelskrieg zwischen Australien und China. Nach drei Jahren, in denen nicht nur Importe von australischem Hopfen und Wein beschränkt wurde, sondern vor allem auch die Einfuhr von Kohle, nähern sich die Kontrahenten langsam wieder einander an, da für beide eine engere Kooperation Vorteile bringt. Die Sonderzölle auf Hopfen wurden fallen gelassen und Treffen auf Regierungsebene wieder aufgenommen (Siehe ‚Tauwetter zwischen Australien und China’, in: Newsletter 2/2023.
 
Doch der Streit und die engere militärische Zusammenarbeit von Australien mit den USA, unter anderem im Atom-U-Boot-Deal AUKUS und im Militärbündnis Quad haben dazu geführt, dass Beijing die Abhängigkeit von australischem Eisenerz, das 2022 zwei Drittel seiner Eisenerzimporte ausmachte, verringern will. Anfang August verkündeten der anglo-australische Bergbaukonzern Rio Tinto und ein Konsortium von staatlichen chinesischen Unternehmen, dass sie mit der Regierung von Guinea, einem verlässlichen Verbündeten in Westafrika, ein Abkommen über den Bau einer 600 Kilometer langen Eisenbahnlinie für den Transport von Eisenerz aus dem östlichen Landesinneren vereinbart hätten.
 
Statt auf einer einfacheren und kürzeren Route nach Süden durch Liberia und Sierra Leone soll die Strecke zu einem neuen Tiefseehafen bei Conakry an die Westküste führen. Im Simadou-Gebirgszug im östlichen Guinea liegen die weltweit größten unerschlossenen Reserven von hochwertigem Eisenerz, doch haben die hohen Kosten und Bedenken über die Wirtschaftlichkeit bislang eine Erschließung gebremst. Lauren Johnston, Professorin am China Studies Centre der Universität von Sydney, vermutet, dass das Eisenerz zunächst von Conakry zum neuen nigerianischen Tiefseehafen Lekki außerhalb von Lagos, den chinesische Unternehmen gebaut haben (Siehe: ‚Lernt Belt and Road Public Private Partnership?‘ in: Newsletter 2/2023), verschifft und dort für den Weitertransport nach China umgeladen werden soll.

Neben Rio Tinto und der Regierung von Guinea sind die in Singapur ansässige Unternehmensgruppe Winning International Group und chinesische Konzerne wie Weiqiao Aluminium of China und weitere große Staatsunternehmen wie Aluminum Corporation of China (Chinalco), der Stahlkonzern China Baowu, die China Rail Construction Corporation und die China Harbour Engineering Company beteiligt.

China bankrolls Africa railroad to cut Australia iron-ore reliance. Costly infrastructure in Guinea will unlock world’s largest untapped source, by Ken Moriyasu, In: Nikkei Asia, August 14, 2023

Lesehinweise

Asia-Pacific Regional Security Assessment 2023

Die jüngste Ausgabe des Asia-Pacific Regional Security Assessment, einer Publikationsserie zu wichtigen strategischen, geopolitischen, wirtschaftlichen, militärischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen in der Region Asien-Pazifik, enthält neben einem Text von Meia Nouwens zu zehn Jahren Belt and Road weitere informative Beiträge unter anderem zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Machtverhältnisse in Asien-Pacifik, die Auseinandersetzung zwischen den USA und China um Taiwan und den Bürgerkrieg in Myanmar und die internationale Reaktion darauf.

Asia-Pacific Regionale Security Assessment 2023. Key developments and trends. Published by International Institute for Strategic Studies, IISS, June 2023.

A Decade of the Belt and Road Initiative

„For the tenth anniversary of the BRI“, writes editor Jessica DiCarlo, „this collection of articles „reflects on and consolidates the myriad debates, scholarship, and perspectives related to the initiative. The contributors reflect on how the BRI has evolved, exploring the contradictions that have shaped it and pressing future issues for policy and scholarship. They speak across disciplinary and methodological boundaries and raise questions about what we know about the BRI today, how it has been studied, its major impacts, and how to think about ‘Global China’ as the initiative enters its second decade.“

„In the first essay, Igor Rogelja reflects on tensions between the hypervisibility and invisibility of BRI infrastructure. Next, Han Cheng considers the BRI as discourse, project, and experience, to think through the initiative’s imagined, material, and lived implications across multiple terrains and scales. Jordan Lynton Cox suggests a more historically grounded analysis to improve understanding of Global China. Hong Zhang turns to the domestic dimensions of the BRI, shedding light on the local interests it has nurtured that are dependent on continued international exchanges and their implications for China’s domestic political economy. Cecilia Springer and Keren Zhu explore the changes in BRI financing trends, the evolution of BRI environmental regulations, and efforts towards a greener BRI. Elia Apostolopoulou discusses BRI-driven urban formations as part of a global urbanisation project that prioritises the creation of new trade corridors and transnational connections. In the final essay, Jessica DiCarlo reviews grounded BRI research to advocate a more multifaceted conceptualisation of Global China.“

„Collectively, the forum reflects on how we study large, dynamic local–global processes and what we have learned through research on this subject. We question the ways research might move beyond the BRI to underscore the processes, dynamics, and materialities that make up the initiative’s numerous manifestations. Indeed, in many ways, the overwhelming focus on the BRI often obscures more than it reveals. As this forum highlights, the BRI’s projects and efforts will continue to influence and be influenced by dynamics such as domestic trends in China, host-country politics, sociopolitical processes, and the global geopolitical landscape. Each crucially shapes the trajectory of the BRI. As we move into the second decade of the BRI, analysis must incorporate these multiple scales and orientations.“

A Decade of the Belt and Road Initiative. Edited by Jessica DiCarlo, In: Global China Pulse, Volume 2, Issue 1, 2023, p117-146.

Weitere Texte zum Zehnjährigen:

Zehn Jahre Seidenstraßeninitiative – wird sie grüner?
Von Christoph Nedopil und Silas Dreier, table.china, 18. September 2023

How China’s Belt and Road Took Over the World
Mapping the BRI’s growth over its first 10 years – and its transformation from a Eurasian transit corridor to an initiative with global scope
Von Shannon Tiezzi, in: The Diplomat, September 2023

A Decade Down the Belt and Road
One decade of the BRI: Where it started, how it has changed, and where it may be going.
Von Ana Horigoshi, The Diplomat Magazine, September 2023

China’s Belt and Road Initiative a Decade on
Von Meia Nouwens, in: Asia-Pacific Regional Security Assessment 2023, Chapter 4

Round Table: The Belt and Road at 10
Six experts on what to expect from China’s Belt and Road Initiative as it enters its second decade
In: China Dialogue, September 7, 2023

10 years on: Has CPEC spurred economic activity in Pakistan?
Eine Veröffentlichung in Oxford Development Studies, die die Auswirkungen des BRI-Leuchtturmprojekts China Pakistan Economic Corridor (CPEC) auf die wirtschaftliche Entwicklung in Pakistan analysiert.
Von Tom Baxter, In: Panda Paw Dragon Claw, 30. August 2023

Zitat: Africa’s rising clout

„Three factors have renewed a rising contest of Great Power interests in Africa: the growing confidence of Africa’s leaders on the world stage, the intensification of global geopolitical rivalries, and the surge in demand for critical minerals to propel the world’s attempt at a green revolution.“

Keith M. Rockwell, former Director at the World Trade Organization (WTO), August 2023

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