Newsletter 30/April 2024

Inhalt: Towards a Diasporically Grounded Global-China Analytic +++ ‚Bäumchen wechselt euch’ in der Mekong-Region +++ Pakistan: Leck geschlagenes Flaggschiff CPEC +++ Freie Bahn für Modernisierung der TAZARA ++++ Öffentliche Meinung in Südostasien: Advantage China +++ Lesehinweise: Global Civil Society and China +++ Blog Roll update: Latinoamérica Sustentable (LAS) +++ EJAtlas +++ Global China Map is back +++ Zitat: China in Afrika

‚Bäumchen wechselt euch’ in der Mekong-Region

Der Konflikt zwischen den USA und China spaltet zunehmend auch die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN. Nachdem die Regierung der Philippinen mit Rückendeckung aus Washington die Konfrontation im Südchinesischen Meer anheizt, sortieren anscheinend auch die Regierungen in Kambodscha und Vietnam, bislang enge Verbündete, ihre Beziehungen neu.

Newsletter 29/März 2024

Inhalt: Gastbeitrag: Bringt China die Energiewende für den Globalen Süden?  +++ Gastbeitrag: What price for Africa’s digital development? +++ ‚Immer mehr ‚Out of area’-Einsätze der Bundeswehr +++ Strategische Partnerschaft mit der Mongolei +++ Wechselnde Allianzen, wachsende Spannungen in Südasien +++ Lesehinweis: China’s development cooperation system +++ Update Blogroll: Elements in Global China +++ The Arctic Institute +++ Zitat: Advantage USA?

Bringt China die Energiewende für den Globalen Süden?

Nicht nur bei E-Autos ist China die Nummer eins, auch bei der Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs. Damit wurden die Grundlagen für ein lukratives Exportmodell gelegt: Die neuen chinesischen Auto-Unternehmen zielen zunehmend auf den Weltmarkt. vor allem auf den Globalen Süden, mit der Folge, dass China möglicherweise den Globalen Süden elektrifiziert.

Newsletter 28/Februar 2024

Inhalt: Neuer Wettlauf um Afrika +++ Belt&Road entwächst den Kinderschuhen +++ Asymmetrische Militarisierung +++ Begrenzte Autonomie: Chinesische NGOs im Ausland +++ Ups and Downs: +++ Zivilgesellschaft in Afrika und Lateinamerika verstärkt den Druck +++ Lesehinweise: Globalising the Chinese working class struggles +++ Dramatische Veränderungen bei Belt&Road +++ Update Blogroll: Chinese in Africa / Africans in China +++ China in Africa +++ Zitat

Belt&Road entwächst den Kinderschuhen

Wie in den vergangenen Jahren vermeldet der jüngste ‚China BRI Investment Report‘ in seinen ‚Key findings’ auch für das zehnte Lebensjahr von Belt&Road überwiegend gute Nachrichten. Diese Erfolgsmeldungen lenken davon ab, dass Belt&Road als eins der Elemente von Chinas globaler wirtschaftlicher Expansion und politischer Gewichtszunahme an Bedeutung verliert, aber weiterhin als modifizierter Teil eines neuen Stadiums geoökonomischer Konkurrenz im kapitalistischen Weltsystem fungiert.

Neuer Wettkampf um Afrika

Zum Jahresauftakt gingen die Außenminister Chinas und der USA kurz nacheinander auf Afrika-Tour. US-Regierungskreise bezeichneten das als Zufall, obwohl klar ist, dass der jeweilige chinesische Außenminister nach dem Motto von ‚Dinner for One’ seit drei Jahrzehnten seine erste Auslandsreise im neuen Jahr nach Afrika unternimmt. Die Reisetätigkeit wirft ein Schlaglicht darauf, dass der neue ‚Scramble for Africa’ an Fahrt aufnimmt.

Newsletter 27/Januar 2024

Inhalt: Flexible Loyalitäten und Allianzen +++ Krieg um kritische Mineralien? +++ Liebesgrüße von ‚Fat Man’ und ‚Little Boy’ +++ Weiterer Rückschlag für BRICS? +++ Ups and downs: Chinas Auslandsinvestitionen: Die Risiken steigen +++ Belt&Road in Südostasien +++ Chinesische Konzerne in Indonesien +++ Lesehinweise: Die Beziehungen zwischen China und Afrika in 2024 +++ Wie Südostasien einen neuen Kalten Krieg abwenden könnte +++ Welche internationale Ordnung? +++ Update Blogroll: China Global South Project +++ Zitat: Das Jahr des Drachen

Flexible Loyalitäten und Allianzen

Anfang Dezember vergangenen Jahres kündigte Italien die Mitgliedschaft in Belt&Road auf. Zum Jahresende teilte die neue argentinische Regierung mit, dem Fünfer-Bündnis BRICS nun doch nicht beizutreten. Die Regierung von Nepal ist unzufrieden mit den Wirkungen von Belt&Road, die Philippinen kündigen Vereinbarungen für drei Eisenbahnprojekte und Beijing lehnt neue Finanzierungszusagen für das BRI-Leuchtturmprojekt mit Pakistan, den Wirtschaftskorridor CPEC, ab. Solche Nachrichten suggerieren, China sei auf dem Rückzug. Doch die Entwicklung ist sehr viel komplexer.

Krieg um kritische Mineralien?

Manchen Kommentatoren gilt der russische Angriff auf die Ukraine als der „erste Lithium-Krieg“. Denn ein Nebeneffekt der russischen Invasion könnte sein, Europas Pläne für eine gesicherte Versorgung mit strategischen, kritischen Rohstoffen zu durchkreuzen, über die die Ukraine reichlich verfügt. Derartige Überlegungen zeigen, welche potentielle Sprengkraft die Konkurrenz um kritische Rohstoffe für einen Grünen Kapitalismus hat.